
Verschleißerscheinungen am Hüftgelenken gehören heute zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen.
09.07.10
Hüftarthroskopie
Diagnose und Therapie bei Hüftproblemen
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Kalça artroskopisi
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13.04.10
Was tun bei Schulterarthrose?
Arthrose ist nicht nur eine Krankheit an Hüften und Knien. Doch es gibt Hoffnung.
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03.02.10
Dr. Rudolf Bertagnoli im Joint Venture mit Dr. Michael Lehmann
Weltweit führender Spezialist für bewegungserhaltende Wirbelsäulenchirurgie
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Beim femoro-acetabulären Impingement (Hüft-Impingement) können einfachste Bewegungen wie z. B. das Schuhe-Anziehen oder das Einsteigen ins Auto zu Schmerzen führen.
Schuld an dem Hüft-Impingement (Impingement = engl. der Zusammenstoß) ist ein unerwünschter Kontakt bei bestimmten Bewegungen zwischen Pfannenrand und Schenkelhals bzw. Pfannenrand und Hüftkopf (siehe nebenstehende Abbildung).



Als Ursache des Hüft-Impingements kommt z. B. ein pathologisch vergrößerter Pfannenrand in Frage, der multifaktoriell oder aufgrund einer genetischen Veranlagung entstehen kann. Bei Hüftgelenksbewegungen wird der vergrößerte Pfannenrand dann schnell zum Hindernis mit entsprechenden Beschwerden. Ebenso können knöcherne Anlagerungen am Übergang zwischen Hüftkopf und Schenkelhals verantwortlich sein, die sich im Laufe der Zeit ausbilden und bei Bewegungen zu schmerzhaften Zusammenstößen mit dem Pfannenrand bzw. dem Labrum führen.
Da die ständigen Zusammenstöße am Pfannenrand zu massiven Schäden am Gelenk führen können, kommt es beim Hüft-Impingement auf eine rechtzeitige Behandlung an. Wird zu spät therapiert, droht z. B. eine Hüftgelenksarthrose, die sich in vielen Fällen nur mit einer Prothese adäquat behandeln lässt.
Therapie der Wahl ist bei diesem Krankheitsbild meist ein chirurgischer Eingriff, der sich schonend arthroskopisch durchführen lässt und keine großen Narben verursacht. Knöcherne Strukturen, die für das Impingement verantwortlich sind und bereits zu sekundären Knorpel- und/oder Labrumschäden geführt haben, können dabei meist problemlos abgetragen werden.


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