<p><img src="fileadmin/img/gruppen_pfeil.gif" width="39" height="12" alt="#" border="0" /> Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des Menschen. Es ermöglicht uns die Bewegung in drei Freiheitsgraden.</p>

# Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des Menschen. Es ermöglicht uns die Bewegung in drei Freiheitsgraden.

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Hüft-Rehabilitation nach Hüft-OP

Worauf kommt es nach einer Hüft-OP an?

Nach einer Hüftoperation sollten Betroffene unbedingt die Möglichkeit einer professionellen Physiotherapie erhalten. Im Idealfall werden dabei Schritt für Schritt alle Grundfertigkeiten optimiert, die für eine gute Gelenkfunktion erforderlich sind.

Wichtig ist es z. B., die Beweglichkeit wiederherzustellen, wofür spezielle Dehn- und Behandlungstechniken zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus lassen sich mit manueller Therapie chronifizierte Muskelverkürzungen gezielt aufdehnen, sodass eine optimierte Gelenkbeweglichkeit erreicht wird. Empfehlenswert kann dabei eine ergänzende Behandlung in warmem Wasser sein (Aquatherapie), die auf gelenkschonende Weise zur Muskelentspannung beitragen kann.

Als extrem hilfreich hat sich während der ersten Heilungsphase auch die passive Bewegungstherapie auf der Motorschiene (CPM) erwiesen, bei der das Bein automatisiert „durchbewegt“ und der Bewegungsumfang schrittweise erhöht wird. Gleichzeitig stellt die Bewegungstherapie auf der Motorschiene eine wirkungsvolle Verklebungsprophylaxe dar, die je nach Operation mehrmals pro Tag für bis zu sechs Wochen durchgeführt werden sollte.

Bewährt hat sich in vielen Fällen auch die Anwendung von feuchter Wärme, die den Lymphtransport fördert und Schwellungen verringern kann. Darüber hinaus können während der ersten Tage nach der OP auch lokale Kältetherapien hilfreich sein (z. B. Eispacks).

Nach Abheilen der „inneren Wunde“ sollte während der ersten sechs Wochen ergänzend ein korrekt dosiertes Trainingsprogramm zur Steigerung von Kraft und Kraftausdauer erfolgen.

Darüber hinaus ist ein professionelles Koordinationstraining erforderlich, mit dem sich nicht nur komplexe Bewegungsabläufe wiedererlernen lassen, sondern auch gleichmäßigere Gelenkbelastungen ermöglicht werden, was deutlich zur Schonung des Bewegungsapparates beitragen kann.

Hinweis: Während das Bein nach einer Hüftprothesen-Implantation oft sofort wieder voll belastet werden kann, sind bei anderen Hüftoperationen in der Anfangszeit oft nur Teilbelastungen erlaubt. Bei arthroskopischen Eingriffen an diesem Gelenk müssen z. B. in den ersten sechs Wochen Gehstützen zum Einsatz kommen. Bei einer Abrasionsarthroplastik oder der Microfracture-Technik ist die Vollbelastung u. U. erst nach acht Wochen sinnvoll, damit die Bildung von ausreichend gutem Faserknorpel nicht durch eine zu frühe Belastung gefährdet wird.

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