<p><img src="fileadmin/img/gruppen_pfeil.gif" width="39" height="12" alt="#" border="0" /> Das komplizierte Zusammenspiel von insgesamt 3 Gelenken und 2 Nebengelenken ist für die perfekte Funktion der Schulter Voraussetzung.</p>

# Das komplizierte Zusammenspiel von insgesamt 3 Gelenken und 2 Nebengelenken ist für die perfekte Funktion der Schulter Voraussetzung.

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Schulter-Rehabilitation ist nicht gleich Schulter-Rehabilitation

Um bei Schulteroperationen optimale Therapieergebnisse zu erzielen, ist nach dem Eingriff auf eine professionelle Schulter-Rehabilitation zu achten. Wichtig ist u. a. die korrekte Wahl der Belastungsintensität. Denn einerseits sind Überreizungen des Gewebes zu vermeiden, die den Rehabilitationsprozess verlängern oder sogar gefährden. Andererseits darf das Trainingsprogramm auch nicht zu gering ausfallen, da korrekt dosierte Bewegung die Ernährung des Gewebes anregt und Verklebungen entgegenwirkt.

Sobald das Gewebe nach einer Operation ausreichend verheilt ist, gilt es im nächsten Schritt den Bewegungsumfang des Armes wiederherzustellen und die Muskelgruppen zu trainieren, die für die Schulterstabilität verantwortlich sind (Förderung der dynamischen Stabilität). Neben einem durchdachten Kräftigung- und Koordinationsprogramm sind dafür auch spezielle Dehnübungen erforderlich.

Kälte- oder Wärmeanwendungen?

Lokale Kältetherapien z. B. mit Eispacks sind nach Schulteroperationen meist nur während der ersten zwei bis drei Tage sinnvoll. Darüber hinaus bieten sich kurze Hitzeapplikationen an, die den Lymphtransport deutlich besser anregen und somit den Abschwellungsprozess wesentlich effizienter fördern.

Zudem kann Wärme bei Schulterproblemen auch als Detonisierungsmaßnahme bzw. zur Muskelentspannung sinnvoll sein. Denn verkürzte Schultermuskeln können zu einseitigen Gelenkbelastungen führen und den Heilungsprozess behindern. Bewährt hat sich z. B. die lokale Applikation feuchter Wärme (heiße Rolle), wodurch sich die Entspannung der Muskulatur oft gut unterstützen lässt.

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