Schulter-Prothese - Dr. Michael Lehmann

Eine moderne Schulter-Prothese bietet heute die Möglichkeit, stark zerstörte Gelenkflächen adäquat zu ersetzen. Viele Betroffene können auf diese Weise den Arm meist wieder gut bewegen und ein annähernd normales Leben führen.

 

Hinweis: Schulter-Prothesen sollten nur in ausgewiesenen Schulterzentren eingesetzt werden, da für gute Therapieerfolge exzellente chirurgische Fähigkeiten erforderlich sind und es in den letzten Jahren auf diesem Gebiet immense Fortschritte gegeben hat. 
Wir haben seit 20 Jahren exzellente Erfahrungen mit der minimal-invasiven Schulterprothetik.

 

 

roentgenbild bei schultergelenksarthrose schultergelenksarthrose dr lehmann

Röntgenbild bei Schultergelenksarthrose

situation nach der implantation einer schulterprothese schultergelenksarthrose dr lehmann

Situation nach der Implantation einer Schulterprothes

 
 

Warum eine Schulterprothese?

Statt einer herkömmlichen Schulter-Prothese lässt sich auch ein so genannter Oberflächenersatz vornehmen. Bei diesem vergleichsweise neuen Therapieverfahren wird im Gegensatz zur Vollprothese nicht der komplette Oberarmkopf entfernt, sondern dem Oberarmkopf schonend eine Spezialkappe aus Titan aufgesetzt. In Kombination mit einer zementfreien Gelenkpfanne ergibt sich eine äußerst exakte Kopie der natürlichen Gelenkanatomie, was Betroffenen ein Optimum an Beweglichkeit erlaubt. Selbst Golfspielen ist auf diese Weise in vielen Fällen wieder bedenkenlos möglich.

 

 

Wann ist ein künstliches Schulter-Gelenk sinnvoll?

Bei folgenden Krankheitsbildern können künstliche Schultergelenke eine wertvolle Therapieoption darstellen: schmerzhafter und weit fortgeschrittener Verschleiß des Schultergelenkes (Arthrose), Oberarmkopfnekrose, rheumatische Gelenkerkrankungen, wie rheumatoide Arthritis oder Bruch des Oberarmkopfes.

 

 

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt bei einer Schulterprothese?

Der primäre Klinikaufenthalt, bei dem das künstliche Schultergelenk implantiert wird, lässt sich auf wenige Tage beschränken. Idealerweise erfolgt im Anschluss eine stationäre Rehabilitation von drei bis vier Wochen in einem ausgewiesenen Schulterkompetenzzentrum.
 Die Nachbehandlung wird frühfunktionell ohne wesentliche Ruhigstellung durchgeführt. Bereits am ersten Tag nach der Operation können die ersten physiotherapeutischen Maßnahmen beginnen. Und schon nach zwei Wochen ist im Wasser ein spezielles Gelenkbeweglichkeitstraining zu empfehlen.