08.11.2012
Verschleißerscheinungen rechtzeitig beheben
Hüftarthroskopie und Knorpelzellzüchtung (ACT)
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Schulterschmerzen sind angesichts des zunehmenden Anspruchs, bis ins hohe Alter Überkopfaktivitäten ohne Beschwerden durchführen zu wollen, ein zunehmend häufigeres Problem, mit dem der Arzt in seiner Sprechstunde konfrontiert wird.
Schulterschmerzen können verschiedenste Ursachen haben, welche durchaus den gesamten Organismus, im wesentlichen jedoch die verschiedensten Gelenk- und Weichteilstrukturen des gesamten Schultergürtels, aber selbstverständlich auch die Halswirbelsäule betreffen können.
Da das Schultergelenk die komplizierteste Gelenkbauweise des menschlichen Körpers darstellt, werden zur genauen Analyse des vordergründigen Schulterschmerzes sehr hohe Anforderungen und Erfahrungswerte an den untersuchenden Arzt gestellt.
Die Ursache schulterspezifischer Beschwerden kann im Rahmen einer sorgfältigen klinischen Untersuchung aber bereits zielgerichtet vermutet werden.
Systematisch beginnt die Untersuchung mit der Erhebung der Krankengeschichte. Die besondere Charakteristik des Schulterschmerzes gibt wichtige erste Hinweise für die möglicherweise zugrunde liegende Problematik und Ursache des Schulterschmerzes.
Typisch sind z.B. die nächtlichen Schulterschmerzen, die zumeist eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) kennzeichnen. Aber auch die Lokalisation des Schulterschmerzes sowie seine Provozierbarkeit in spezifischen Arm- bzw. Schulterpositionen sind wichtige Hinweise für den erfahrenen Schulterspezialisten.
Neben der einleitenden Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), einer sich anschließenden präzisen klinischen Untersuchung sind bildgebende Verfahren unerläßlich, um Schulterschmerzen zu identifizieren und eine zielgerichtete Behandlung einleiten zu können.
Zum Standardrepertoire der modernen Untersuchung gehört dabei die nicht-invasive Ultraschalluntersuchung (Sonografie), welche eine Untersuchung von häufig entzündeten und gerissenen Weichteilstrukturen unter gleichzeitiger Bewegung der Schulter ermöglicht. Aber auch die Durchführung konventioneller Röntgenspezialaufnahmen ist heutzutage unverzichtbar, um insbesondere mechanische (knöcherne) Ursachen für Schulterschmerzen zu identifizieren. Kernspintomografie (MRT) und seltener die Computertomotgrafie (CT) runden das Spektrum der bildgebenden Untersuchung ab.
Injektionstests mit einem lokalen Betäubungsmittel können ebenfalls ein probates Mittel in der manchmal komplexen Diagnosefindung darstellen.
Über die einzelnen Ursachen schulterspezifischer Beschwerden sowie deren Therapiemöglichkeiten werden Sie auf unserer website umfassend informiert.
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